Sonntag, 16 Dezember 2018
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ÖKO – TEST: Massentierhaltung weitreichender als vermutet

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Massentierhaltung ist ein weit verbreitetes Problem, welches gedanklich stets in einen direkten Zusammenhang mit Billigfleischprodukten der Discounter gebracht wird. Schließlich können Dumpingpreise beim Fleischkauf nur durch kostensparende Massentierhaltung ermöglicht werden. Im Umkehrschluss, so die landläufige Meinung, trägt man mit dem Fleischeinkauf beim Metzger zu besseren Lebensbedingungen der Schlachttiere bei – ein Irrtum, wie eine neue Untersuchung von ÖKO – TEST zeigt.

Massentierhaltung – kein Billigfleisch-Problem
Zweifelsohne können kontinuierlich sinkende Fleischpreise, wie man sie aus den Frischetheken der Lebensmitteldiscounter kennt, nur dann realisiert werden, wenn eine möglichst kostengünstige Tierhaltung gewährleistet ist. Das traurige Ergebnis sind Massenzüchtungen, bei denen beispielsweise die Schweine in engen Boxen vegetieren, die gerade mal körpergroß sind und keinerlei Bewegungsspielraum lassen. Auch die medizinische Versorgung wird nur sehr eingeschränkt gewährleistet, so dass viele Masttiere neben Verhaltensstörungen sich auch  mit zahlreichen körperlichen Problemen plagen. Doch wer nun glaubt, diesem Problem könne man begegnen, in dem man statt Discounterfleisch sich beim niedergelassenen Metzger an der Theke bedient, der erliegt leider einem traurigen Trugschluss. Mehr als 70 % aller Metzger verzichten auf eine eigene Schlachterei und beziehen ihren Fleischvorrat stattdessen von den gleichen Großschlachthöfen, die auch die Discountläden bedienen. Man erhält also auch beim Metzger Fleisch aus Massenzucht, wenngleich zu einem höheren Preis.

ÖKO – TEST rät zu Markenfleischprogrammen
Wenn man sich nun schon nicht mehr an der Metzgertheke sicher sein kann, dass man kein Billigfleisch aus Massentierhaltung erhält, was kann der Verbraucher denn ansonsten tun, um diesen unwürdigen Haltungsbedingungen entgegen zu treten? Genau diese Frage hat ÖKO – TEST, die sich schon seit vielen Jahren mit dem Problem Masttierhaltung auseinandersetzen, aufgegriffen. Die entsprechenden Ratschläge sprechen von einem eindeutigen „Nein“ gegenüber Billigfleisch. Außerdem sollten die Verbraucher sich an Markenfleischprogramme orientieren und sich auch die jeweiligen Haltungs- und Qualitätsvorschriften genauer ansehen. Nur so kann jeder einen eigenen Beitrag zur artgerechten Tierhaltung leisten. Hohe Anforderungen setzt beispielsweise die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH)

Quellenangaben : presse.oekotest.de/presse/PM-M1408-Schweinefleisch.pdf  / 11.08.2014

 


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